Programme für chronisch Kranke oder Disease Management Programme DMP

Disease-Management-Programm ist ein Begriff, der auf Wurzeln im anglo-amerikanischen Bereich hinweist, wo Krankenversicherungen spezielle Behandlungsprogramme und damit Richtlinien für definierte Krankheitsbilder aufstellten. Deutschland übernahm dies für seine Gesetzliche Krankenversicherung. 

Disease Management bezeichnet die Behandlung von Patienten anhand standardisierter Vorgaben. Diese richten sich an einzelnen Krankheitsbildern aus. Wird beispielsweise festgestellt, dass ein Patient an Diabetes leidet, ergeben sich aus der Diagnose vorgegebene Behandlungsschritte.

Im Vordergrund stehen bei den DMPs die leitliniengerechte Behandlung nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie die Befähigung des Patienten, mit seiner Erkrankung besser umzugehen. Letzteres versuchen wir durch Patientenschulungen zu erreichen. 

Der Bundestag hat per Gesetz beschlossen, dass die Krankenkassen für sieben Volkskrankheiten DMP-s auflegen müssen:

  • Diabetes,
  • Erkrankungen der Herzgefäße,
  • Herzschwäche,
  • Asthma und chronische Bronchitis,
  • Schlaganfall,
  • Bluthochdruck und
  • Brustkrebs.

Die Mehrzahl wurde mittlerweile realisiert. An den Anforderungen an die Programme arbeiten die Kassenärzte mit. Schreiben sich die Patienten in die Programme ein, erhält die entsprechende Krankenkasse mehr Geld aus dem Ausgleichstopf aller Krankenkassen.

Lesen Sie bitte in diesem Kapitel alles über die von uns angebotenen DMPs für Diabetiker, Herzkranke und Asthmatiker sowie über unser Schulungsangebot in Kleingruppen für betroffene Patienten.

 

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