Eigenbluttherapie Naturmedizin Naturheilkunde Hausarzt Arzt Fulda Künzell
Eigenbluttherapie

Das Prinzip der Eigenbluttherapie besteht darin, körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Organismus zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte anzuregen. Sie gehört zu den klassischen Methoden der Naturheilkunde.
Durchführung
Bei jeder Eigenblutbehandlung wird dem Patienten zunächst 2-3 ml Blut aus einer Vene entnommen, das anschließend dem Körper wieder zurückgegeben wird. Dies kann durch Injektion in den Muskel oder unter die Haut erfolgen. Diese Therapie ist sehr gut verträglich. Die gebräuchlichste Behandlungsform ist, das entnommene Blut
ohne Veränderung direkt in den Gesäßmuskel zu spritzen. Zur Wirkungssteigerung gibt man bei der aktivierten Eigenbluttherapie dem abgenommenem Blut ein Medikament oder Vitamine zu.
Wirkweise
Injiziertes Eigenblut führt zu einer Veränderung der Reaktionslage des Organismus. Bei dem Abbau des eingespritzten Blutes werden Eiweiße frei, die für den Organismus einen Fremdkörperreiz darstellen – es kommt zu einer Stimulierung der Körperabwehr. Diese "unspezifische Reiztherapie" wirkt auf die Regulationssysteme des Körpers ein und beeinflusst das vegetative Nervensystem.
Anwendungen
Infektanfälligkeit
Schwächezustände
Allergien
Hautkrankheiten.
Behandlungsdauer
In der Regel sind 10 Behandlungen zweimal pro Woche erforderlich, gfls. kann in größeren Abständen weiterbehandelt werden. In unserer Praxis übernehmen die Arzthelferinnen diese Therapie, sodass Wartezeiten weitgehend entfallen.
