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Eigenbluttherapie

Das Prinzip der Eigenbluttherapie besteht darin, körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Organismus zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte anzuregen. Sie gehört zu den klassischen Methoden der Naturheilkunde.

Durchführung

Bei jeder Eigenblutbehandlung wird dem Patienten zunächst 2-3 ml Blut aus einer Vene entnommen, das anschließend dem Körper wieder zurückgegeben wird. Dies kann durch Injektion in den Muskel oder unter die Haut erfolgen. Diese Therapie ist sehr gut verträglich. Die gebräuchlichste Behandlungsform ist, das entnommene Blut

ohne Veränderung direkt in den Gesäßmuskel zu spritzen. Zur Wirkungssteigerung gibt man bei der aktivierten Eigenbluttherapie dem abgenommenem Blut ein Medikament oder Vitamine zu.

Wirkweise

Injiziertes Eigenblut führt zu einer Veränderung der Reaktionslage des Organismus. Bei dem Abbau des eingespritzten Blutes werden Eiweiße frei, die für den Organismus einen Fremdkörperreiz darstellen – es kommt zu einer Stimulierung der Körperabwehr. Diese "unspezifische Reiztherapie" wirkt auf die Regulationssysteme des Körpers ein und beeinflusst das vegetative Nervensystem.

Anwendungen

Infektanfälligkeit

Schwächezustände

Allergien

Hautkrankheiten.

Behandlungsdauer

In der Regel sind 10 Behandlungen zweimal pro Woche erforderlich, gfls. kann in größeren Abständen weiterbehandelt werden. In unserer Praxis übernehmen die Arzthelferinnen diese Therapie, sodass Wartezeiten weitgehend entfallen.